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ÖFFENTLICHE STIMMEN – PRESS COVERAGE
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BERUFLICHER WERDEGANG IM ÜBERBLICK
PERSÖNLICHE DATEN / WOHNORTE / AUSLANDSAUFENTHALTE
AUSBILDUNG
BERUFLICHER WERDEGANG IM EINZELNEN VOR 1990
BERUFLICHER WERDEGANG IM EINZELNEN NACH 1990:
1 – GESTALTUNG / PR
2 – KULTUR / KULTURPOLITIK
3 – KUNST / LITERATUR
4 – BILDUNG / WISSENSCHAFT
KUNDENLISTE GESTALTUNG / PR
PUBLIKATIONSLISTE
ÖFFENTLICHE STIMMEN

 

 

ÖFFENTLICHE STIMMEN 1991-2011
(AUSWAHL)


Iris Brennberger zur Ausstellung in der Galerie Casa Mano, in: »Der Tagesspiegel« vom 1. Oktober 1991
„28 abstrakte Bilder und vier Zeichnungen sind hier zu sehen, Stimmungsbilder von schönen Sommertagen ebenso wie politisch motivierte Arbeiten. (...) Zu Beginn zieht das großflächige Bild '1900' den Blick auf sich, im Keller beschließt 'Das Ende der Sowjetunion' die Ausstellung.“

June Carolyn Erlick: »Knocking Down the Invisible Wall«, in New York ARTnews Magazin, Oktober 1993
„(...), the innovative exhibition „Upheaval – Chaos and Hope“ also underlined Berlin’s provocative role as a stage for art, reminding visitors of the county’s Communist and Nazi past. It set out to expose layers of Germany’s recent history with a three-building show that featured paintings and sculptures by six East Germans, (...), three West Germans, the disruptive pictures of art dealer and artist Roland Stelter among them and noted Italian artist Emilio Vedova. (...) The exhibition began in the cavernous building that once was Hitler’s air force headquarters and is now the office in charge of privatizing former East German state-owned industry. It continued in the Hackesche Hof, a magnificent Jugendstil building (...). In the basement the art mixed with hints of the room’s use as an air-raid shelter and a smelly 1906 toilet. (...) Roland Stelter: (...) 'Berlin was an artificial city before 1989. It was a simulation of capital, a simulation of a city. Now the city is like a stage. It’s like a stage waiting for a performance.'“

Ulrich Roloff-Momin, Senator für kulturelle Angelegenheit des Landes Berlin, im »Grußwort« zum Buchkatalog »Umbruch – Chaos und Hoffnung«. Berlin 1993
„Es reicht nicht, auf bessere Zeiten zu warten. Wer mehr will, als die Eingemeindung von Ost-Berlin durch West-Berlin, muss sich rühren. Mit Mitteln der Kunst und der Ausstellung bietet das Projekt »Umbruch – Chaos und Hoffnung« Anlass zum Nachdenken über ein Stück deutscher Gegenwart und Geschichte an einem Ort, der Berlinischer nicht sein könnte (...).“

»Gemälde und Steinskulpturen von Roland Stelter«, in: artery im Juni 1994
„Seine Arbeiten wirken beeinflusst von jenem amerikanischen Geist des Abstrakten Expressionismus, jener gezielten klassisch-ästhetischen Sprache in Verbindung mit jenem höchst subjektiven psychologischen Ausdruck. Gleichwohl drücken Stelters Arbeiten eine eigentümliche alltägliche Gegenwärtigkeit aus (...).“

Peter Herbstreuth in: Der Tagesspiegel am 4. Juli 1994 „Roland Stelter (...) bearbeitet Marmorblöcke und Blaustein und bringt beide in fragile Balancen. Konstruktive Expressionismen werden von der Idealvorstellung geleitet, die Steinfiguren mögen ihr Gewicht verlieren und für die Augen schweben.“

Dr. O. Josimovic-Alasevic und Dr. K.-G. Fritsch, in: »B-E-I-N-G«. co.don+ART, Berlin 1998
„In Diskussionen (...) über das Verhältnis von Naturwissenschaft und Kunst, insbesondere auch in Hinblick auf die Biotechnologie, wurde eine gemeinsame Basis geschaffen für eine eigenständige Auseinandersetzung des Künstlers Roland Stelter zum Thema B-E-I-N-G, wie er es genannt hat, des ‚Wesens’ und des ‚Seins’ angesichts einer rasant sich entwickelnden Wissenschaft und Technologie (...). Anlässlich der Erweiterung der Firma (...) zum Center Europe (...) wird von Herrn Ministerpräsident Stolpe die (...) Kunstausstellung B-E-I-N-G von Roland Stelter als künstlerische Rauminstallation im Hightech-House eröffnet.“

Neue Osnabrücker Zeitung zur Großskulptur »Fragment des Regens« im Januar 1998
„’Das Werk entwickelt Reichtum aus der Einfachheit, indem es behutsam die Dimensionen Raum und Zeit in Schwingung versetzt’, erläutert der Vorsitzende des Preisgerichts, Professor Hartmut Girke von der Universität Osnabrück.“

Hans-Jürgen Fipp, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, in: Katalog der Kunsthalle
Dominikanerkirche, 1999
„Die Skulptur ‚Fragment des Regens’ (...) ist das Ergebnis eines offenen zweistufigen Realisierungswettbewerbs (...), für den sich neunundneunzig Künstler beworben hatten. Die Raumskulptur wurde von einer Jury zum einen aufgrund ihrer bemerkenswerten Ikonographie ausgelobt und zum anderen, weil sie besonders gut auf die städtebauliche Situation der Umgebung eingeht und die Salzmarkthalle durch ihren wegzeichenhaften Charakter als Stadtteilmittelpunkt akzentuiert.“

Tom Bullman in der der Neuen Osnabrücker Zeitung zur Großskulptur »Fragment des Regens«, am 8. Mai 1999
„Die inhaltliche Verbindung von Antike und Moderne, das Aufeinandertreffen von Natur und Hi-Tec sowie das Eingehen auf die historischen Gegenbenheiten des Ortes sind durch die Auseinandersetzung mit der Skulptur erfahrbar.“

LBG Presse Paris am 5. Februar 2001
„(...) the Barometer Project symbolizes the idea of a future Europe. It helps to overcome the traditional gaps between an Eastern and Western Europe. In artistic means it creates an idea of communication and unity.“

Berliner Morgenpost am 27. März 2001
„Die Ausstellung (...) »Mythos.Moskau« zeigt Stadtlandschaften, bei denen nicht die Sehenswürdigkeiten der russischen Metropole im Vordergrund stehen, sondern ihre Atmosphäre. ‚Ich habe das Moskau, das ich liebe, fotografiert, sagt er.“

Simone Reber: »Galerie Rundgang« für Radio Kultur von SFB und ORB zur Fotoausstellung »Mythos. Moskau« von Roland Stelter in der Galerie Blickensdorf Berlin, am 24.4.2001
„Am schönsten die Aufnahmen eines Hotelzimmers mit weinroter Samtdecke über dem Bett und Jugendstillampe, als sei die Zeit stehengeblieben. Roland Stelter macht Handabzüge, bei denen die Farben sehr weich, sehr schmeichelnd, sehr nah an der Malerei gelingen.“

Olga Aliseichyk im Interview mit Roland Stelter »Der melancholische Mythos von Moskau«  für Russkij Berlin am 30.4.2001
„Um die Wahrheit zu sagen, es hat mich erstaunt, dass die von Ihnen ausgestellten Fotos sich so weit vom Klischee der russischen Hauptstadt gelöst hatten: Die Obdachlosen in den Übergängen, die Neuen Russen, die sich selbst verkaufenden Kinder –. Auf den Fotos von Ihnen wurde das lyrische Moskau gezeigt: Leninskij Prospekt morgens noch ohne Menschen, der Gorkij Park in der Melancholie des Herbstes, die Universität, die im Nebel schwimmt.“

Karen E. Till. ‚The New Berlin. Memory, Politics, Place’. University of Minnesota Press. Minneapolis 2005
„At a public hearing sponsored by the Academy of Arts about the future of the Martin Gropius Bau in 1983, Roland Stelter recalled standing in front of the rubble of the former Gestapo building after the war as a child. Only later did he find out what had actually happened in that building. He stated that, one cannot so easily, when one speaks about a Museum of German History, move away [from the reality of] where this Gropius-Bau stands: namely, right next to the prison cells where witnesses were persecuted during this time, many of whom are still living.’ Stelter’s personal memories indicate a sense of belated guilt after learning about the violence of this place and his anger about contemporary proposals for museums that might continue to silence this landscape and the memory of those who suffered. At this site, activists felt the need to honor their memory; they also wanted to research the National Socialist history of the area, and document the postwar erasures that resulted in a contemporary landscape of abandoned fields.“

Tanja Hellwig: »Sex und Politik im Kalten Krieg«, über den Roman »Leons Bruder« in: Südkurier am 28. Juni 2005
„Eine rasante Chronik, die den Prozess des Schreibens ebenso thematisiert, wie sie die Synapsen zwischen Privatem und Politischem zum Glühen bringt. Die Verwebung der Ebenen gelingt Stelter (...).“

»SARTRE SPECIAL« Madame 6/2005
„In ‚Die Wörter’ (1964) zelebriert Sartre ziemlich nervend und radikal-selbstgefällig sein einzigartiges Ich. Der Berliner Maler, Bildhauer und Fotograf Roland Stelter schickt in (...) ‚Leons Bruder’ (...) seinen Helden 40 Jahre später ebenfalls durch ein Europa im fiebrigen Umbruch. Da geht es um Business, Sex, Crime, Rock’n’Roll und den verzweifelten Versuch, im Nichts seine Würde und Träume zu finden.“

Aus dem Pressetext des Rotbuch Verlags zum Roman »Leons Bruder«, 2005
„Das Buch basiert auf Tausenden von Seiten detaillierter Aufzeichnungen, die der Autor nach dem Fall der Mauer in Deutschland, Frankreich, Russland und den USA anfertigte. Als Roman stellt er eine virtuose Mischung aus erzählendem Text, lyrischer Form, Zitat und Essay dar.“

Hanno Depner im Katalog des 5. Internationalen Literaturfestivals, Berlin 2005
„’Leons Bruder. Roman einer Zeitenwende (2005)’ erzählt die Lebensgeschichte eines zwischen Amerika, Deutschland, Frankreich und Russland rastlos umherreisenden Künstlers und entwirft dabei ein komplexes Geschichtspanorama der zweiten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts.“

Jörg Schönmetzler, Kulturreferent des Landkreises Rosenheim in seiner Rede zur Weihnachtsausstellung der »Galerie des Kunst und Kultur zu Hohenaschau e.V.«, 2008
„Ich bin ganz leise geneigt, bei ihm von mörderischer Ästhetik zu sprechen. Denn was er veranstaltet sind Bilder, die fast immer etwas anderes erzählen, als sie zunächst zeigen. Zum Beispiel der scheinbar makellos unberührte herbstliche Laubwald, bei dem man fünfmal hinschauen muss, bis man bemerkt, dass zwei der Bäume in Wahrheit Laternenpfähle sind; und man sich (...) in Moskau befindet. (...) Und wenn auf dem bis zur Unkenntlichkeit verschlissenen, vielleicht irgend einmal olivgrünen Samt einer Pariser Sofa-Nische das unverändert frische, leuchtende Portrait einer Rokoko-Dame hängt, bekommt das Zeitgefüge selber Risse (...). “

Karen Grunow. »Maria Zhuk, die Ravensbrück und Sachsenhausen überlebte, erzählte von ihrem Leben«, in: »Die Märkische Allgemeine Zeitung«. 20.09.2010
„Sie (...) sagt Babuschka, wenn sie von ihrer Oma, von Maria Zhuk, spricht. Soviel Zärtlichkeit liegt in diesem einen Wort, Zuneigung, die sofort für jeden sichtbar wird, der den zum Ausstellungs- und Lesungsraum umfunktionierten Lagerraum (...) betritt. Denn das erste der Fotos von Roland Stelter zeigt die kleine, heute 86-jährige Maria Zhuk, mit Kopftuch und Schürze, mit ihrer großen Enkeltochter Yanina Lazarenko, die sich ihr liebevoll lächelnd entgegenneigt. Ein (...) Foto, das im (...) im ukrainischen Begatsch entstanden ist. Hier hatte sie kürzlich (...) Roland Stelter (...) besucht, um sich Maria Zhuks Lebensgeschichte erzählen zu lassen. Binnen weniger Wochen ist nun eine Ausstellung entstanden, die am Wochenende im Rahmen des zehnten internationalen Literaturfestivals Berlin mit einem sehr gut besuchten Gesprächsnachmittag stattfand.“

Julia Brodauf. »Frau Zhuk und ihre Enkelin«, in: Zeitschrift »Junge Kunst«, Nr. 86, Juni 2011
„Es entstand eine Serie leiser Porträts (...) der Frauen, der Landschaften und Städte. Sommerlich lichtdurchflutete Bilder, die geradezu beiläufig wirken, aus denen das vergangene und aktuelle Leid erst auf den zweiten und dritten Blick spricht. (...) Roland Stelter hat eine Bildsprache gewählt, die dokumentierend, aber nicht journalistisch ist. (...) Die Arbeit reit sich ein in sein Gesamtwerk in den unterschiedlichen künstlerischen Medien (...), das über weite Strecken stark abstrakt geprägt war und ist. Psychologische Elemente wie starke Mimik oder Gestik belässt er größtenteils im Hintergrund, setzt dafür auf eine stringent ausgearbeitete Komposition und setzt auf eine lyrische Interpretation des halb Verborgenen."

Bogdan Gulyay: »Auf der Grünen Bühne – Foto aus Deutschland mit Speck in Schokolade und Balalaika«, in: ukrainisches Online-Magazin »Gorod.cn.ua – Tschernigow-Portal«. http://www.gorod.cn.ua/news/gorod-i-region/57171-na-zelenii-sceni-foto-z-nimechchini-pid-salo-v-shokoladi-z-balalaikoyu.html#ad-image-3 – 10. August 2014 um 10.32 h
„‚Die Ausstellung dieses bekannten Fotografen aus Deutschland bei uns in Tschernigow, im Rahmen der Grünen Bühne’ – denke ich mir, (...). Wie kam er hier in diesen von den Göttern vergessenen (...) ukrainischen Ort.’ Noch mehr war ich erstaunt, als ich ein paar Minuten später die Landschaften, Interieurs und Menschen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Ukraine, Belarus und Russland angeschaut habe und meine alte Bekannte aus Tschernigow, Yanina, sehe. Was für eine Überraschung! Meine Landsmännin als Portrait des ausländischen Gastes. Interessant... Der ausländische Fotograf (...)[sagt:] Ich bin ein Fotograf, ein Maler, Bildhauer, und ich schreibe auch Romane. In Tschernigow habe ich eine Freundin, die ich früher in Berlin und Moskau getroffen habe. Sie hat eine Großmutter, die mehr als achtzig ist. Während des Krieges wurde sie nach Deutschland deportiert, sie hat verschiedene Konzentrationslager überlebt. Wir haben ein Programm geschaffen und ermöglicht, dass die Großmutter nach Berlin kommen konnte, um über ihr Leben zu erzählen. Da gab es ein Interview, einen Film, eine große Fotoausstellung – ein sehr bewegendes Ereignis. Das war eigentlich der Grund, weshalb ich zum ersten Mal nach Tschernigow kam. Meine Fotoausstellung hier ist ein Teil meines großen Projekts »Mein Europa«. Ich habe viele Orte in Europa besucht, hab dort gelebt, Freundschaften mit Leuten geschlossen und fotografiert. Ich habe ein Portrait von Europa mit subjektiven Bildern geschaffen, das im Vergleich der subjektiven Eindrücke Objektivität gewinnt.“

Krikor Amirzayan. »Un mémorial dédié au pasteur Johannes Lepsius dans la cour de son musée à Potsdam (Allemagne), in: Nouvelles Arménie Magazine, 3. Mai 2015, und in: info-evangelique.fr (http://www.infochretiene.com), zitiert am 4. Mai 2015
„Le 28 avril, dans la cour de la maison-musée Johannes Lespsius à Potsdam (Allemagne) fut inauguré un mémorial, œuvre du sculpteur allemand Roland Stelter, (...) De nombreuses personnalités étaient présentes à la cérémonie inaugurale. Parmi ces dernières Jan Jacobs le maire de Potsdam, le directeur du musée «Johannes Lepsius», Rolf Hosfeld ainsi qu’Achot Sempadian, l’ambassadeur d’Arménie en Allemagne.“

Focus Online. http://www.focus.de/regional/potsdam/geschichte-stele-fuer-armeninen-mahner-johannes-lepsius – 28.04.2015 um 16.45 h »Stele für Armenien-Mahner Johannes Lepsius enthüllt«
„Eine neue Stele erinnert in Potsdam an den Theologen Johannes Lepsius (... ). Ministerin Sabine Kunst (SPD) mahnte, Zivilcourage fange bei jedem Einzelnen an... Die Vertreibungen und Massaker seien durch das Dulden und Wegschauen der damaligen deutschen Reichsregierung begünstigt worden.“

Jan Jacobs, Oberbürgermeister von Potsdam in seiner Rede zur Einweihung der Skulptur »Zivilcourage« von Roland Stelter am 28.4.2015, Pressemitteilung der Stadt Potsdam vom 28.04.2015, veröffentlich auf der offizielle Website der Stadt Potsdam im April/Mai 2015
„Die Marmorstele „Zivilcourage“ von Roland Stelter symbolisiert das durch Johannes Lepsius beispielhaft gelebte zivilgesellschaftliche Engagement gegen Völkermord und Kriegsverbrechen. (...) Die künstlerische Bearbeitung des Carrara-Marmors, aus der berühmten italienischen Region Massa-Carrara, dient bei dieser Stele nicht wie so oft als Bildträger, sondern die Materialität an sich wird hier als gestalterisches Element genutzt. Sie dient dabei der Versinnbildlichung des Gedankens der »Zivilcourage«, ohne dessen mutige Realisierung durch den Einzelnen freiheitliches Leben nicht bestehen kann. (...) Ganz der bildhauerischen Tradition entsprechend, steht diese Marmorstele für die Dauerhaftigkeit der bildenden Kunst: hier im Besonderen auch für die Dauerhaftigkeit im Gedenken an etwas Besonderes; das nie zu vergessene zivile Engagement eines Einzelnen für ein ganzes Volk. Ein globales Thema, dass uns durch den kritischen Gestus der Kunst hier wieder vor Augen geführt wird.“

Isabel Fannrich-Lautenschläger. »Mit Blessuren durchs Leben«, in »Postdamer Neueste Nachrichten«. 29.04.2015
„Der weiße Marmorstein offenbart, teils glattgeschliffen, teils durch Hammer und Sichel schraffiert und wie geschuppt, einen ‚gebrochenen Charakter’ (... ) Als Lepsius mitten im Krieg nach Istanbul reiste und 1916 gegen den Widerstand der Reichsregierung seinen „Bericht über die Lage des Armenischen Volkes in der Türkei“ verfasste, reagierte die Militärzensur mit einem Verbot. Kurzerhand veröffentlichte Lepsius selber 20.500 Exemplare, musste aber aufgrund eines Publikationsverbotes bis zum Kriegsende ins holländische Exil. ‚Für einen Vater von zwölf Kindern war das eine existenziell extrem riskante Situation’, betont Hosfeld. ‚Ich finde die Stele von Roland Stelter deshalb so beeindruckend, weil sie zeigt, dass es keinem Menschen – bei aller Geradlinigkeit – gelingt, ohne Blessuren durchs Leben zu gehen.’“

Stephan Laude »Ehrung eines Couragierten. Marmorstele erinnert an den Menschenrechtler Johannes Lepsius«, in: Märkische Allgemeine Zeitung. 29.04.2015
„Die Quelle seiner Arbeiten liege immer im Politischen, sagte Stelter bei der Enthüllung. Auf bildliche Darstellungen hat er verzichtet. (...) Die Stele dient der Erinnerung. Sie richtet sich aber auch, wie der wissenschaftliche Leiter des Lepsiushauses, Rolf Hosfeld sagte, an die Zukunft. (...) Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) sagte, mit der (...) Stele werde es möglich, den Standort Lepsiushaus noch mehr als bisher als Ort des Gedenkens, aber auch als Ort der Diskussion und Auseinandersetzung zu erleben.“

 
















SUMMARY OF WORK EXPERIENCE
PERSONAL INFORMATION / LIFE EXPERIENCE / STAYS ABROAD
EDUCATION
WORK EXPERIENCE IN DETAIL BEFORE 1990
WORK EXPERIENCE IN DETAIL AFTER 1990:
1 – DESIGN / PR
2 – CULTURE / CULTURAL POLITICS
3 – ART / LITERATURE
4 – EDUCATION / ACADEMIC WORK
OVERVIEW OF CLIENTS IN DESIGN AND PR
LIST OF PUBLICATIONS
PRESS COVERAGE





PRESS COVERAGE 1991-2011
(SELECTED EXAMPLES)


Iris Brennberger on the exhibition in Gallery Casa Mano, in: "Der Tagesspiegel" from October 1st, 1991
"28 abstract paintings and four drawing are shown, atmospheric images of beautiful summer days as well as politically motivated works. (…) At the beginning the extensive picture “1900” captures the attention, in the basement “Das Ende der Sowjetunion” (“The End of the Soviet Union”[transl.]) finishes the exhibition.“

June Carolyn Erlick: "Knocking Down the Invisible Wall", in the New York magazine ARTnews, October 1993
„(...), the innovative exhibition „Upheaval – Chaos and Hope“ also underlined Berlin’s provocative role as a stage for art, reminding visitors of the county’s Communist and Nazi past. It set out to expose layers of Germany’s recent history with a three-building show that featured paintings and sculptures by six East Germans, (...), three West Germans, the disruptive pictures of art dealer and artist Roland Stelter among them and noted Italian artist Emilio Vedova. (...) The exhibition began in the cavernous building that once was Hitler’s air force headquarters and is now the office in charge of privatizing former East German state-owned industry. It continued in the Hackesche Hof, a magnificent Jugendstil building (...). In the basement the art mixed with hints of the room’s use as an air-raid shelter and a smelly 1906 toilet. (...) Roland Stelter: (...) ‚Berlin was an artificial city before 1989. It was a simulation of capital, a simulation of a city. Now the city is like a stage. It’s like a stage waiting for a performance.“

Ulrich Roloff-Momin, Senator for Cultural Affairs Berlin, in the preface to the catalog "Umbruch – Chaos und Hoffnung" ("Upheaval – Chaos and Hope" [transl.]). Berlin 1993:
“It is not enough to wait for better times. Anyone who wants more than just the incorporation of East Berlin into West Berlin has to take action. With artworks and an exhibition, the project "Umbruch – Chaos und Hoffnung" ("Upheaval – Chaos and Hope" [transl.]) provides the opportunity to reflect on a period of German history at a location which epitomizes Berlin (…).” "

Gemälde und Steinskulpturen von Roland Stelter" ("Painting and stone sculptures by Roland Stelter " [transl.]), in artery June 1994
"His work gives the impression of being influenced by American Abstract Expressionism, a distinct classical aesthetic language in conjunction with a most subjective psychological expression. Nonetheless Stelter’s work captures a specific physical presence (…)."

Peter Herbstreuth in: Der Tagesspiegel on 4 July 1994
"Roland Stelter (...) works with marble blocks and blue stone, bringing both materials into a fragile balance. Constructive forms are inspired by the concept that the stone figures have to lose their weight and float in front of your eyes.”

Dr. O. Josimovic-Alasevic und Dr. K.-G. Fritsch, in: "B-E-I-N-G". co.don+ART, Berlin 1998
"Our discussions (…) on the relationship between science and art, and in particular in terms of biotechnology, formed the basis for an independent treatment by the artist Roland Stelter of ‘being’ and the human being in times of rapidly developing science and technology under the title B-E-I-N-G (…) On the occasion of the expansion of the company (…) to Central Europe (…) the Minister President, Manfred Stolpe, will be inaugurating the art exhibition B-E-I-N-G by Roland Stelter, which will be installed in the High-Tech house (…).”

Neue Osnabrücker Zeitung about the public sculpture "Fragment des Regens" ("Fragment of Rain " [transl.]). January 1998
“The work develops richness out of simplicity by oscillating the dimensions of space and time”, says the president of the jury, Prof. Hartmut Girke of the University of Osnabrück.”

Hans-Jürgen Fipp, mayor of the city of Osnabrueck, in: Catalogue of the Art Museum Dominikanerkirche, 1999:
“The sculpture ‘Fragment of Rain’ (…) is the result of a two-part competition for a large public sculpture (…) for which ninety-nine artist applied. The sculpture was selected by a jury on the one hand because of its remarkable iconography, and on the other hand because it fits superbly with the urban environment and accentuates the Salzmarkthalle as a center point of the city with its landmark quality.”

Tom Bullman in the Neue Osnabrücker Zeitung on the public sculpture "Fragment des Regens"("Fragment of Rain" [transl.])., May 8th, 1999
“The inner link of antiquity and modernity, the confrontation of nature and high-tech as well as the adjustment to the historical preconditions of the location are all captured by this sculpture.”

LBG Presse, February 5th, 2001
„(...) the Barometer Project symbolizes the idea of a future Europe. It helps to overcome the traditional gaps between an Eastern and Western Europe. In artistic means it creates an idea of communication and unity.“

Berliner Morgenpost, March 27th, 2001
“The exhibition (…) "Myth Moscow" shows city landscapes emphasizing the atmosphere instead of the famous sights of the Russian metropolis. ‘I have photographed the Moscow I love’, he says.”

Simone Reber: "Galerie Rundgang" for Radio Kultur of SFB and ORB about the photo exhibition "Mythos Moscow" by Roland Stelter in the Gallery Blickensdorf Berlin, April 24th, 2001
“The most beautiful are the photos of a hotel room with a wine-red velvet blanket on top of the bed and an art deco lamp, as if time has stopped. Roland Stelter makes prints himself in which the colors turn out very soft, very cosy, very close to painting.”

Olga Aliseichyk in an interview with Roland Stelter
"Der melancholische Mythos von Moskau". ("The melancholic myth of Moscow" [transl.]) for the magazine "Russkij Berlin", April 30th, 2001 “To tell the truth, I was surprised that your exhibited photos had freed themselves so much from the cliché of the Russian capital: the homeless in the streets, the New Russians, the children who sell themselves. In your photos lyrical Moscow is revealed: Lenin Prospect in the morning still without people, the Gorky Park in the melancholy of autumn, the University floating in the fog.”

Karen E. Till‚The New Berlin. Memory, Politics, Place’. University of Minnesota Press. Minneapolis 2005:
“At a public hearing sponsored by the Academy of Arts about the future of the Martin Gropius Bau in 1983, Roland Stelter recalled standing in front of the rubble of the former Gestapo building after the war as a child. Only later did he find out what had actually happened in that building. He stated that, one cannot so easily, when one speaks about a Museum of German History, move away [from the reality of] where this Gropius-Bau stands: namely, right next to the prison cells where witnesses were persecuted during this time, many of whom are still living.’ Stelter’s personal memories indicate a sense of belated guilt after learning about the violence of this place and his anger about contemporary proposals for museums that might continue to silence this landscape and the memory of those who suffered. At this site, activists felt the need to honor their memory; they also wanted to research the National Socialist history of the area, and document the postwar erasures that resulted in a contemporary landscape of abandoned fields.”

Tanja Hellwig: "Sex und Politik im Kalten Krieg" ("Sex and Politics in the Cold War" [transl.]) about the novel "Leons Bruder", in: Südkurier, June, 28th, 2005
“A breathless story that discusses the process of writing as it illuminates the connection between the private and the political. Stelter manages to successfully fuse these levels. (…). "

"SARTRE SPECIAL" Madame 6/2005:
“In ‘The Words’ (1964) Sartre celebrates his unique self rather annoyingly and with radical complacency. 40 years later, in his book (…) ‘Leons Bruder’, the Berlin painter, sculptor, and photographer Roland Stelter sends (…) his hero as well through a Europe of feverish upheaval. This time it's about business, crime, rock ’n’ roll, and the desperate attempt to find his dignity and dreams in the nothingness.”

From the Rotbuch press release for "Leons Bruder", 2005:
“The book is based on thousands of pages of detailed notes the author put down in Germany, France, Russia, and the USA after the wall had come down. As a novel the book is a virtuosic mixture of epic text, lyrical form, quotation, and essay.”

Hanno Depner in the catalogue of the 5th International Literature Festival, Berlin 2005:
„’Leons Bruder. Roman einer Zeitenwende (2005)’ tells the life story of a restless artist traveling between America, Germany, France, and Russia, and so sketches a complex historical panorama of the second half of the 20th Century.”

Jörg Schönmetzler, Head of the Cultural Affairs Department of the County Rosenheim in his speech to the Christmas exhibition of the "Gallery of the Kunst und Kultur zu Hohenaschau e.V.", 2008
“In his case I am somewhat in favor of talking of a murderous aesthetics. For what he creates are pictures which almost always tell of something else than what they show on the first look. For example the seemingly untainted, untouched, autumnal broad-leafed forest, at which one has to look five times before one realizes, that two of the trees in fact are lamps; and that one stands (…) in Moscow. (…) And when the unchanged, fresh, shiny portrait of a Rococo lady hangs on top of the almost unrecognizably torn, perhaps at one time olive green velvet of a Parisian sofa alcove, the passage of time is fractured (…)."

Karen Grunow. "Maria Zhuk, who survived Ravensbrück und Sachsenhausen, talks about her life", in: "The Märkische Allgemeine Newspaper", September 20th, 2010
“She speaks English, but she says Babuschka, when she speaks of her grandmother, of Maria Zhuk. So much tenderness and affection is contained in this word. Right away that comes to one’s mind when entering the exhibition and the reading room in the specially prepared storage area of a business complex in Berlin's Mehringdamm. The first of Roland Stelter’s photos shows the now 86-years old Maria Zhuk (...) together with her tall granddaughter Yanina Lazarenko, who affectionately leans against her. Another (...) photo was taken in the Ukrainian village Begatsh. The Berlin resident Roland Stelter (...) visited her here in order to hear Maria Zhuk's life story. Within a few weeks an exhibition was created which was presented at the 10th International Literature Festival and very well attended.“

Julia Brodauf. "Frau Zhuk und ihre Enkelin" ("Ms. Zhuk and her granddaughter"[transl.]), in: magazine "Junge Kunst", Nr. 86, June 2011
"A series of quiet portraits was created (…) of women, landscapes and cities. Summery pictures, flooded with light, almost casual in their expression, revealing past and present pain only on a second or third view. (…) Roland Stelter has selected a visual language which is documentary but not journalistic. (…) The work fits well into his entire oeuvre of different art media (…), which was shaped and is shaped to a high extent by abstract form. Psychological elements like strong facial expressions or gestures he leaves in the background; instead he relies on a stringently worked out composition, and he relies on a lyrical interpretation of the half hidden."

Bogdan Gulyay: "Auf der Grünen Bühne – Foto aus Deutschland mit Speck in Schokolade und Balalaika", in: the Ukrainian online magazine "Gorod.cn.ua – Tschernigow-Portal". http://www.gorod.cn.ua/news/gorod-i-region/57171-na-zelenii-sceni-foto-z-nimechchini-pid-salo-v-shokoladi-z-balalaikoyu.html#ad-image-3 – 10 August 2014 at 10:32
I thought to myself, "an exhibit by this well-known photographer from Germany here in Chernigiv"…. How did it end up in this godforsaken…area of Ukraine? I was even more amazed when, a few minutes later, after examining the landscapes, interiors and portraits from Germany, France, Poland, Ukraine, Belarus and Russia I recognized an old acquaintance from Chernigiv, Yanina. What a surprise! My fellow countrywoman in a portrait by a foreign visitor. Interesting.... The foreign photographer...[said]: "I'm a photographer, painter and sculptor, and I also write novels. I have a friend in Chernigiv that I've met before in Berlin and Moscow. Her grandmother is over eighty years old. During the war, she was deported to Germany, where she survived several concentration camps. We held an event and brought her grandmother to Berlin to tell about her life. The program included an interview, a film and a large exhibition of photos – it was a very moving occasion. That was actually the reason why I first came to Chernigiv. My photography exhibition here is part of a larger project of mine called "My Europe". I visited many places across Europe where I lived, made friend and took photos. Using subjective images, I created a portrait of Europe that when compared with subjective impressions produces a certain kind of objectivity."

Krikor Amirzayan. "Un mémorial dédié au pasteur Johannes Lepsius dans la cour de son musée à Potsdam (Allemagne)", in: Nouvelles Arménie Magazine, 3 May 2015, and in: info-evangelique.fr (http://www.infochretiene.com), quoted on 4 May 2015
"On April 28, in the heart of the Johannes Lepsius house museum in Potsdam (Germany), the inauguration of a work by the German sculptor Roland Stelter was held…. A number of prominent figures attended the inaugural ceremony. Among them were the mayor of Potsdam Jan Jacobs, the director of the Johannes Lepsius museum Rolf Hosfeld and the Armenian ambassador to Germany Achot Sempadian."

Focus Online. http://www.focus.de/regional/potsdam/geschichte-stele-fuer-armeninen-mahner-johannes-lepsius – April 28, 2015 at 16:45 "Stele für Armenien-Mahner Johannes Lepsius enthüllt"
"A new monument in Potsdam memorializes the theologian Johannes Lepsius…. The German minister Sabine Kunst (SPD) reminded the audience that civil courage begins with the individual…. 'The German government at the time partially enabled these deportations and massacres by tolerating them and looking the other way.'"

The mayor of Potsdam Jan Jacobs in his address at the inauguration of the sculpture "Civil Courage" by Roland Stelter on April 28, 2015, press release of the city of Potsdam on April 28, 2015, published on the official city of Potsdam website in April/May 2015
"The marble sculpture "Civil Courage" by Roland Stelter symbolizes the commitment to civil action against genocide and war crimes exemplified by Johannes Lepsius…. Carrara marble from the famous Italian region Massa-Carrara was used for this sculpture not, as so often, for figurative purposes. Instead the material was used here as a design element in itself. The material effectively symbolizes the concept of civil courage, which are acts of individual bravery necessary to safeguard our freedom…. Traditionally in sculpture, a marble monument also symbolizes the immortality of the visual arts. Here in particular the marble serves as a lasting reminder of the extraordinary civil commitment of a single individual for an entire people – a commitment that should never be forgotten. A universal theme here powerfully evoked by a critically astute artistic act."

Isabel Fannrich-Lautenschläger. "Mit Blessuren durchs Leben", in "Postdamer Neueste Nachrichten". April 29, 2015
"The white marble stone has a "broken character" – partially polished smooth, partially hatched and almost scaled using a hammer and hook…. In the middle of the war Lepsius travelled to Istanbul, and in 1916 defied his government by writing his "Report on the condition of the Armenian people in Turkey". The military censor reacted by suppressing the report. Lepsius quickly self-published 20,500 copies of the report. Because he of the ban on publication, he was forced to live in exile in Holland until the end of the war. "For a father of twelve, the situation was extremely risky for himself and his family," reminded Hosfeld. "I believe Roland Stelter's monument is extraordinary because it reflects the scars that life leaves on us all, no matter how virtuous we are."

Stephan Laude "Ehrung eines Couragierten. Marmorstele erinnert an den Menschenrechtler Johannes Lepsius", in: Märkische Allgemeine Zeitung. April 29, 2015
"At the inauguration, Stelter said that the inspiration for his work is always political. He purposely avoided a figurative approach…. The monument is a reminder. But it also points to the future said Rolf Hosfeld, Lepsius House's academic director…. Potsdam's mayor, Jann Jakobs (SPD), said that…the monument reaffirms the Lepsius House as a vital site for reflection, discussion and debate.